HafenCity Hamburg: Innovatives Mobilitätskonzept für öffentlichen Wohlfühlraum

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Allgemein Wohnen und Mobilität

In Hamburg bewegt sich etwas. Mit der HafenCity wird derzeit ein Quartier erschlossen, in dem die Menschen nah am Wasser wohnen und arbeiten. Das Besondere: Ein innovatives Verkehrskonzept ist von Anfang an mitgedacht. Stationsbasiertes CarSharing nimmt hier eine wichtige Rolle ein. Und cambio CarSharing ist natürlich mit an Bord.

Alternativen zum eigenen Auto direkt in der Nachbarschaft

Mit der HafenCity entsteht ein autoarmes Quartier. Die Wege sind hier kurz: Der Einkauf kann in der Nachbarschaft erledigt werden, der Anbindung zum ÖPNV ist gut. Deshalb soll auch nicht der eigene Pkw im Mittelpunkt stehen. Und so gibt es für jeweils zehn Wohneinheiten auch nur vier Pkw-Stellplätze. Außerdem gibt es eine weitere Alternativen zum eigenen Auto: CarSharing à la cambio.

Quartiersübergreifendes CarSharing-Angebot

cambio stellt hier ein quartiersübergreifendes CarSharing-Angebot zur Verfügung. In 30 Tiefgaragen der Häuser gibt es CarSharing-Stationen. 30 Prozent der privaten und fünf Prozent der gewerblichen Stellplätze stehen für CarSharing zur Verfügung. Jedes Haus soll eine eigene CarSharing-Station bekommen. Hier können die Bewohner*innen dann cambio-Autos nutzen.

Ein elektrischer ZOE von cambio vor einer Tiefgarage in der HafenCity. Hier ist die Station "BAAKENALLEE" bereits in Betrieb.

Ein elektrischer Renault ZOE von cambio vor einer Tiefgarage in der HafenCity. Die Station BAAKENALLEE ist bereits in Betrieb.

Überwiegend Elektro-Autos in der Flotte

Rund 100 Autos stehen bis 2028 in den Tiefgaragen der Häuser in der östlichen HafenCity bereit. Zu Beginn setzt sich die Flotte zu 60 Prozent aus Elektro-Autos zusammen. Bis zum Jahr 2026 erhöht sich dieser Anteil auf 90 Prozent. Es ist ein Beitrag zur Verkehrswende. Und zugleich ein Schritt zu einer umweltfreundlicheren automobilen Fortbewegung. Denn: Alle E-Autos bei cambio werden an den Stationen ausschließlich mit 100 Prozent Ökostrom geladen.

Nicht nur im Urlaub den öffentlichen Raum genießen

Joachim Schwarz, Geschäftsführer der cambio-Gruppe, dazu: „Kürzlich sind wir im Urlaub durch das autoreduzierte norditalienische Brixen geschlendert. Da habe ich mich wieder mal gefragt: Warum sollen wir uns eigentlich nur an touristischen Orten im öffentlichen Raum wohlfühlen? Viel besser wäre es, sich rund ums Jahr vor der eigenen Haustüre entspannt bewegen zu können. Wir wollen in der HafenCity gerne dazu beitragen.“

cambio-Geschäftsführer Joachim Schwarz gibt gemeinsam mit Senatorin Dorothee Stapelfeldt und Senator Anjes Tjarks den Startschuss für das Projekt in den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken.

cambio-Geschäftsführer Joachim Schwarz gab gemeinsam mit Senatorin Dorothee Stapelfeldt und Senator Anjes Tjarks den Startschuss für das Projekt in der östlichen HafenCity.

Städtebau bietet Chance zur Verkehrswende

cambio CarSharing arbeitet schon lange mit Wohnungsbauunternehmen zusammen, die ihren Bewohner*innen Alternativen zum eigenen Pkw anbieten. Und mit den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken kommt ein neuer Impuls für den Städtebau hinzu. „Es macht uns glücklich, dass für die östliche HafenCity gute Alternativen zum privaten Auto angeboten werden. Hier wird eine zukunftsfähige Möglichkeit des autoarmen Wohnen geschaffen. Positiv ist auch der hohe Anteil umweltfreundlicher, kleiner Elektroautos. Gerne mehr davon“, fügt Schwarz hinzu.

Noch nicht bei cambio angemeldet? Dann informieren Sie sich jetzt hier und steigen Sie ein!

(Text: Arne Franke / Bilder: cambio)

4 comments

  1. Mahr

    Wir wohnen in einem Wohnhaus in dem
    Cambio angeboten wird. Die Fahrzeuge sind leider schlecht ausgewählt. Entweder zu klein für Eltern plus Baby, oder zu groß für die Stadt. Eine Art Kombi wäre klasse. Als weiteren Grund der nicht Nutzung ist das Kostenmodell. Andere Anbieter vor der Haustür bieten einfachere und günstigere Systeme an, mir Fahrzeugen die zur Zeit und zu jungen Familien in der HafenCity passen. Ich bin leider von Cambio enttäuscht und traurig, dass es überall als Monopolstellung nur
    Cambio in den Anlagen gibt. Mehr diversity wäre klasse gewesen

    1. cambio Deutschland Post author

      Uns ist es wichtig, dass unsere Fahrzeuge auch für Familien gut passen. Derzeit bieten wir einen Berlingo Kombi an, einen Fiesta und drei Renault ZOE , weitere Fahrzeuge sind für den Dezember 2021 und für das Jahr 2022 geplant.

      Wenn Sie die Preisstruktur anderer CarSharing-Anbieter mit cambio vergleichen, werden Sie sehen: Wir haben nicht nur ein transparentes Preismodell, sondern sind auch günstig. Wir haben fünf unterschiedliche Tarife – da ist für jedes Fahrverhalten der passende dabei.

      Zur vermeintlichen Monopolstellung: Es gab eine öffentliche Ausschreibung. Unsere Dienstleistung wurde am geeignetesten für die besonderen Erfordernisse der HafenCity angesehen. Einfach mal ausprobieren!

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